Montag, 20. März 2017

Double Chocolate Chip Cookies mit Karamell und Pekannuss

Was macht man aus Zartbitterschokolade, Milchschokolade, Karamell und Pekannüssen? Genau, man macht die wohl besten Cookies, die ich je gegessen habe.



Wenn man mich fragt, wie DER perfekte Cookie sein muss, so ist die Antwort klar: Aussen schön knusprig, innen noch herrlich weich und chewy - so wie man es von den klassischen, amerikanischen Cookies kennt. Was hinein muss? Nun, in erster Linie sicherlich Schokolade. Ich liebe Schokolade. Deswegen reicht auch eine Sorte nicht aus, nein, es müssen zwei davon sein. Und so fanden Zartbitter- und Milchschokolade den Weg in die Cookies. Karamell mag ich aber auch sehr gerne. Was man in diesem schwierigen Entscheidungsdilemma macht? Genau, man umgeht es gekonnt und fügt den Cookies ganz einfach auch Karamell zu. Eine nussige Note darf natürlich auch nicht fehlen, weswegen meine liebste Nuss, die Pekannuss selbstverständich auch verarbeitet werden musste. Und da ich meinen Kreationen gerne einen speziellen Touch verleihe, bildet etwas "Fleur de Sel" den perfekten Abschluss. Zum Süssen habe ich übrigens braunen Zucker und Ahornsirup verwendet, die die karamellige und nussige Note noch unterstützen.



Was ihr dazu braucht:

(für ca. 10 Cookies)

75g Butter
50g Zartbitterschokolade
50g Milchschokolade
50g Karamellbonbons
30g Pekannüsse
160g Mehl
1 Prise Salz
1/4 TL Natron
85g brauner Zucker
45g Ahornsirup
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1 Ei

Zusätzlich:
etwas "Fleur de Sel"



Und so geht's:

1. Die Butter in einen Topf geben und schmelzen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

2. Die beiden Schokoladensorte, die Karamellbonbons und die Pekannüsse grob hacken. Ich empfehle übrigens, sowohl bei der Schokolade wie auch beim Karamell auf eine hohe Qualität zurückzugreifen. Es lohnt sich definitiv, die Cookies schmecken viel besser.

3. In einer Schüssel Mehl mit Salz und Natron vermischen.

4. In einer zweiten Schüssel die geschmolzene Butter mit dem Zucker, dem Ahornsirup und dem Vanillemark mit einem Mixer vermischen. Das Ei hinzufügen und kurz unterrühren.

5. Nun wird die Mehlmischung dazugesiebt. Zum Schluss die gehackte Schokolade, die Karamellwürfelchen sowie die gehackten Pekannüsse unterheben. Den entstandenen Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

6. Den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

7. Nun geht es ans Formen der Cookies. Dazu Kugeln von ca. 40g Formen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Mit etwas "Fleur de Sel" bestreuen. In der Mitte des Ofens für 13-15 Minuten backen. Die Cookies sollten aussen knusprig, innen aber noch herrlich chewy sein.

 

Man soll sich ja nicht selber loben - aber diese Cookies sind mir wirklich sehr gut gelungen. Sie sind angenehm süss und das "Fleur de Sel"-Topping gibt ihnen eine salzige Note, die einfach nur wunderbar zur Schokolade und zum Karamell passt. Die Pekannüsse sorgen zudem für die nussige Note. Ein Träumchen, ich sage es euch. Ausprobieren dringendst empfohlen. Ich wünsche euch viel Freude dabei,

eure Sarah.

 



Donnerstag, 16. März 2017

Himbeer-Haselnuss-Tartelettes

So langsam aber sicher kommt er, der Frühling. Herrlicher Sonnenschein, wärmere Temperaturen und die Natur, die wieder zum Leben erwacht - diese Jahreszeit gehört zu meinen liebsten. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es nun endlich wieder einige meiner Lieblingsfrüchte und -beeren in guter Qualität zu kaufen gibt. Dazu gehört auch die Himbeere. Für meine neuste Kreation habe ich sie mit der Haselnuss kombiniert. Entstanden sind diese wundervollen Tartelettes.



Sie beginnen mit einem zitronigen Mürbeteig, auf dem eine Haselnussmasse, im Stil des klassischen "Frangipane", ihren Platz findet. Dieses Frangipane wird normalerweise mit Mandeln gemacht, die ich persönlich aber etwas weniger gerne mag als die Haselnuss. Was folgt sind frische Himbeeren. Das Tüpfchen auf dem i ist schliesslich ein Haselnuss-Honig-Topping, wie man es vom Bienenstich mit Mandeln kennt. Es rundet den Geschmack perfekt ab, da es im Ofen herrlich karamellisierte.



Was ihr dazu braucht:

(für 2 Tartelettes à 12cm Durchmesser)

Für den Mürbeteig:
100g Mehl
45g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
50g Butter, kalt und in Stücken
1 Eigelb
evtl. etwas kaltes Wasser (je nach Grösse des Eigelbs)

Für das Haselnuss-Frangipane:
60g Butter, Zimmertemperatur
60g Puderzucker
1 Vanilleschote
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
1 Ei, Zimmertemperatur
90-100g Haselnüsse, gemahlen

Für das Topping:
20g Butter
20g Honig
1/2 EL Milch
40g Haselnüsse, grob gehackt

Zusätzlich:
Himbeeren, nach Gutdünken



Und so geht's:

1. Für den Mürbeteig Mehl, Puderzucker, Salz, Zitronenabrieb und Vanillemark in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Kalte Butterstücke hinzugeben und mit den Händen zu einer krümeligen, sandigen Masse verarbeiten. Das Eigelb hinzugeben und kurz zu einem Teig kneten. Je nach grösse des Eigelbs muss noch etwas kaltes Wasser hinzugegeben werden. Nachdem der Teig eine geschmeidige Konsistenz erhalten hat, in Frischhaltefolie einpacken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

3. Für das Haselnussfrangipane Butter mit Puderzucker, Vanillemark und Zitronenschale kurz vermischen (am besten mit einem Mixer). Ei hinzugeben und unterrühren. Zum Schluss noch die Haselnüsse hinzugeben. Die Masse muss nicht grossartig verarbeitet und gemixt werden, nur solange, bis alles gut miteinander verbunden ist.

4. Den Mürbeteig ausrollen und auf zwei Tartelettesförmchen verteilen (eingefettet werden müssen diese übrigens nicht). Mit einer Gabel einstechen. Die Haselnussmasse gleichmässig auf beide Förmchen verteilen und nach Lust und Laune mit Himbeeren toppen.

5. Für das Topping Butter mit Honig und Milch in eine Pfanne geben und schmelzen lassen. Haselnussstücke hinzugeben, kurz umrühren und auf die Tartelettes verteilen.

6. Die Tartelettes werden im vorgeheizten Ofen für ca. 35 Minuten gebacken. Die ersten 20 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens, die verbleibenden 15 in der Mitte des Ofens.



Diese Tartelettes schmecken, ohne zu übertreiben, einfach göttlich. Der Mürbeteig ist wunderbar zitronig und knusprig. Die Haselnussmasse hat es in sich: süss, nussig, saftig und fast cremig - ein Träumchen. Die frischen Himbeeren harmonieren mit ihrer leichten Säure wunderbar mit der Haselnussfüllung und die Haselnuss-Honig-Masse, die im Ofen karamellisiert ist, bilden den perfekten Abschluss. Begeisterung pur. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren,

eure Sarah.

 



Sonntag, 12. März 2017

Orangen-Tarte

Meine neuste Kreation habe ich der Orange gewidmet. Und zwar komplett der Orange. Und wie immer, wenn sich alles um einen Hauptdarsteller dreht, ist es eine Tarte geworden. Dass ich Tartes liebe, ist mittlerweile wahrscheinlich jedem bekannt. Warum das so ist? Nun, auf diese Art und Weise kann ich den Aromen einfach am besten gerecht werden und so viel wie möglich davon verwenden.



Die Tarte beginnt mit einem Orangen-Mürbeteig, den ich mit etwas Kardamom und Vanille aromatisiert habe. Eine dünne Schicht Zartbitterschokolade findet darauf ihren Platz. Anschliessend folgt das Herzsstück, ein köstlich cremiger Orangenpudding. Er enthält eine grosse Menge Orangen- und Blutorangensaft, Orangenschale und Honig, die Basis bilden Milch und Sahne. Als gewisses Etwas habe ich ein kleines bisschen Rumaroma hinzugegeben, das hervorrangend mit der Orange harmoniert. Das Topping besteht schliesslich aus purer Orange: Blond-, Halbblut- und Blutorangenscheiben sowie ein Orangengelée - sie alle sorgen für einen perfekten Abschluss und ein optisches Highlight.



Was ihr dazu braucht:

(für eine Springform von 18cm Durchmesser)

Für den Mürbeteig: 
150g Mehl
70g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Orange, abgeriebene Schale
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1/4 TL Kardamom
75g Butter
1 kleines Ei
evtl. etwas Wasser oder Mehl (je nach Konsistenz des Teiges)

Für den Orangenpudding:
2dl Milch
0.75dl Sahne
1/4 TL Kardamom
1/4 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
40-50g Zucker
1 EL Honig
einige Tropfen Rumaroma (z.B. von Dr. Oetker, nach Geschmack und Gutdünken)
0.5dl Orangensaft
0.5dl Blutorangensaft
2 Orangen, abgeriebene Schale
3 Eigelb
30g Maisstärke

Für das Topping:
1 Blondorange
1 Halbblutorange
1 Blutorange

Für das Orangengelée:
0.5dl Orangensaft
1 Blatt Gelatine
2-3 Tropfen Rumaroma (nach Geschmack und Gutdünken)
1/2 EL Zucker (nach Geschmack und Gutdünken)

Zusätzlich:
30g Zartbitterschokolade



Und so geht's:

1. Für den Mürbeteig Mehl, Puderzucker, Salz, Orangenabrieb, Kardamom und Vanillemark in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Kalte Butterstücke hinzugeben und mit den Händen zu einer krümeligen, sandigen Masse verarbeiten. Das Ei hinzugeben und kurz zu einem Teig kneten. Je nach dem muss noch etwas kaltes Wasser (wenn der Teig zu trocken ist) oder Mehl (wenn der Teig zu feucht ist) hinzugegeben werden. Nachdem der Teig eine geschmeidige Konsistenz erhalten hat, in Frischhaltefolie einpacken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Eine Springform (18cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden, eingefettet werden muss sie nicht. Nach der Kühlzeit den Teig ausrollen und in die vorbereitete Springform geben (der Rand sollte ca. 3-4cm hoch sein). Nochmals für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden der Tarte mit einer Gabel einstechen und anschliessend für 20 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens blind backen (mit Backpapier und Backbohnen). Anschliessend die Backbohnen und das Backpapier entfernen und für weitere 20 Minuten backen, dieses mal in der Mitte des Ofens. Anschliessend aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

3. Die Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen und auf dem abgekühlten Mürbeteig verteilen. In den Kühlschrank stellen, damit die Schokolade fest werden kann.

4. Für den Orangenpudding Milch und Sahne gemeinsam mit Kardamom, Vanille, Zucker, Honig und Rumaroma erwärmen. In einer Schüssel Orangensaft mit Orangenschale, Eigelb und Maisstärke gut verrühren (am besten geht das mit einem Schwingbesen). Nun die warme Sahnemischung ganz langsam und unter ständigem Rühren (damit die Eigelbe nicht stocken) zum Eigemisch giessen. Anschliessend zurück in den Topf giessen und unter ständigem Rühren aufkochen, damit der Pudding eindicken kann. 1-2 Minuten kochen lassen, wiederum unter ständigem Rühren, dann in den vorbereiteten Mürbeteig geben. Die Oberfläche glatt streichen und zunächst bei Raumtemperatur, anschliessend im Kühlschrank fest werden lassen.

5. Für das Topping Orangen halbieren, mit einem Messer die Schale entfernen und in Scheiben schneiden. Je nach Wunsch und Gutdünken auf dem Orangenpudding anrichten.

6. Für das Orangengelée Gelatine nach Packungsangaben in kaltem Wasser einweichen. Orangensaft mit Zucker, Honig und Rumaroma aufkochen, vom Herd nehmen. Gelatine ausdrücken, zum Orangensaftgemisch geben und rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen und anschliessend auf den Orangenscheiben verteilen.



Diese Tarte hat alles, was das Herz begehrt: Sie ist knusprig, angenehm süss, leicht säuerlich, würzig und cremig - einfach wundervoll. Und vor allem wird sie ihrem Hauptdarsteller, der Orange, vollends gerecht. Mehr Orange geht nämlich fast nicht. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren,

eure Sarah.



Samstag, 11. März 2017

Schoko-Mango-Schnecken mit Kokosnuss

Eine Zutat, mit der ich bislang noch nie gebacken habe, ist die Mango. Ich mag sie sehr gerne als Snack zwischendurch und auch im Fruchtsalat hat sie bei mir ihren festen Platz. Als ich mir überlegt habe, mit welchen Zutaten ich sie kombinieren könnte, sind mir sofort zwei eingefallen: Zartbitterschokolade und Kokosnuss. Verpackt habe ich das Ganze in einen köstlichen Hefeteig.



Der Hefeteig kommt dieses Mal aber mit zwei besonderen Extras daher. Zum einen habe ich die Milch durch Kokosmilch ersetzt, um ihm so einen leichten exotischen Kokosnuss-Geschmack zu verleihen. Zum anderen bekommt er durch etwas Kardamom noch ein würziges Aroma. Die Füllung hat es in sich: ein selbstgekochter Schokoladenpudding aus feinster Zartbitterschokolade, frische Mangostückchen sowie Kokosraspel - einfach himmlisch. Und da sie so gut schmeckt, ist sie auch in grossem Ausmass vorhanden.



Was ihr dazu braucht:

(für ca. 10 Schnecken)

Für den Hefeteig:
275-300g Mehl
14g Hefe
etwas Wasser
60g Zucker
1/4 TL Kardamom
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1/2 TL Salz
1.25dl Kokosmilch
50g Butter
1 EL Nature Joghurt

Für den Schokoladenpudding:
2.5dl Milch
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1 Prise Salz
50-60g Zucker (je nach Geschmack)
ca. 15g Maisstärke
1 Ei
60g Zartbitterschokolade, grob gehackt
1/2 TL Kakao

Zusätzlich:
3 EL Kokosraspel
200g Mango, in kleine Stücke geschnitten



Und so geht's:

1. Für den Hefeteig Mehl in eine Schüssel geben. Etwas lauwarmes Wasser in ein kleines Schüsselchen geben und die Hefe darin auflösen. 1 TL des Zuckers dazugeben. Nun in der Mitte des Mehls eine Mulde formen und dieses Hefe-Wasser-Gemisch hineingiessen. Mit wenig Mehl vermischen und bedecken. Mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort bei 30 Grad 15 Minuten gehen lassen (Vorteig). In der Zwischenzeit die Kokosmilch lauwarm erwärmen und die Butter schmelzen (in einem separaten Topf). Wenn sich der Vorteig entwickelt hat, die Kokosmilch, die geschmolzene Butter sowie Salz, Vanillemark und den restlichen Zucker beifügen. Mit dem Handrührgerät zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Je nach Konsistenz noch einen EL Nature Joghurt hinzufügen. Anschliessend noch einige Minuten mit den Händen kneten. Erneut mit einem Tuch abdecken und für 1 Stunde bei wiederum 30 Grad gehen lassen.

2. Für den Schokoladenpudding Milch mit Vanilleschote, Salz und Zucker erwärmen. In einer Schüssel Ei mit Maisstärke und etwas Wasser verrühren. Nun die erwärmte und aromatisierte Milch esslöffelweise dazugeben (nicht zu schnell, da das Ei ansonsten stocken könnte). Anschliessend zurück auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren aufkochen, bis die Masse schön eingedickt ist. Vom Herd nehmen. Nun die gehackte Schokolade sowie den Kakao hinzugeben und umrühren, bis die die Schokolade geschmolzen ist und sich alles schön miteinander verbunden hat. In eine Schüssel füllen und die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken. Komplett abkühlen lassen.

3. Ein Backblech mit einem Backpapier belegen. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. 

4. Den Hefeteig zu einem Reckteck ausrollen, das etwas dünner als 0.5cm dick ist. Nun den abgekühlten Schokoladenpudding gleichmässig darauf verteilen, ca. 0.5cm dick, wenn etwas übrig bleibt in ein Schälchen füllen, dies kann dann noch zu den Schnecken dazu genossen werden. Die Mangostücke darauf verteilen, genau so wie 2 EL Kokosraspel. Den Teig nun von der langen Seite her aufrollen und ca. 2-3cm dicke Stücke schneiden. Mit der Schnittfläche nach oben auf das Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen für ca. 25-30 Minuten backen. Nach 15 Minuten den restlichen Esslöffel Kokosraspeln über die Schnecken verteilen.



Diese Schnecken schmecken schlicht und einfach himmlisch. Die Geschmäcker Schokolade, Mango und Kokosnuss harmonieren vorzüglich miteinander und der fluffige, saftige und leicht würzige Hefeteig macht das Ganze zu einem Genuss sondergleichen. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren,

eure Sarah.

 





Samstag, 4. März 2017

White Chocolate Cheesecake mit Himbeeren

Say Cheeeeeese(cake)! Darf ich vorstellen? Hier ist sie, meine neuste Kreation. Es handelt sich um einen gebackenen White Chocolate Cheesecake mit Himbeeren, der nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich ein absolutes Highlight ist.



Woher kommt er eigentlich, der Cheesecake? Aus New York? Nicht ganz. Um seine Wurzeln zu ergründen, muss man 4000 Jahre in der Geschichte zurück gehen. Und zwar nach Griechenland. So soll der erste Cheesecake auf der Griechischen Insel Samos gebacken worden sein. In Griechenland war der Cheesecake als Energiequelle bekannt und es gilt als festgehalten, dass dieser köstliche Kuchen den Atlethen während der ersten Olympischen Spiele 776 vor Christus serviert wurde. Ausserdem galt er als sehr beliebter Hochzeitskuchen. Mit den damaligen Zutaten Mehl, Weizen, Honig und Käse, die einfach zusammengemischt und zu einem Kuchen geformt wurden, war seine Zubereitung weit weniger aufwendig als heute. Das erste, sehr einfache Rezept dazu wurde 230 nach Christus von Athenaeus verfasst. Durch die Eroberung Griechenlands durch die Römer fiel auch der Cheesecake in ihre Hände - dabei fanden Eier und "crushed cheese" den Weg in diesen Kuchen. Ausserdem wurde er zu dieser Zeit warm serviert und, je nach Lust und Laune, in einem Mürbeteig gebacken. Durch die Ausweitung des Römischen Reiches hat sich auch der Cheesecake in ganz Europa verbreitet und das Rezept war, je nach Land, kulturell geprägt, indem entsprechend landestypische Zutaten mitverarbeitet wurden. Erst seit dem 18. Jahrhundert hat der Cheesecake so in etwa das Aussehen, wie wir ihn heute kennen. Durch Europäer, die nach Amerika ausgewandert sind, erreichte der Cheesecake schliesslich auch Amerika. Durch die Zugabe von Frischkäse entstand dann die amerikanische Art dieses Kuchens. Der klassische New York Cheesecake kommt übrigens ganz ohne irgendwelche Extras daher - ohne Früchte, Schokolade oder Karamell. Üblicherweise wird "Philadelphia"-Frischkäse verwendet, je nach Region wird beispielsweise aber auch saure Sahne oder Ricotta hinzugegeben.



Nun aber genug der Geschichte, kommen wir zurück zum Wesentlichen. Mein Cheesecake beginnt mit einem Boden aus Löffelbiskuits und gerösteten Pekannüssen. Die Füllung besteht aus Frischkäse, Vanille und geraspelter weisser Schokolade. Zur Krönung gibt's oben drauf einen selbstgekochten Himbeercurd und frische Himbeeren.



Was ihr dazu braucht:

(für eine Springform von 18cm Durchmesser)

Für den Boden:
70g Löffelbiskuits
20g Pekannüsse
40g Butter

Für die Füllung:
400g Philadelphia
60ml Sahne
80g Zucker
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
15g Maisstärke
1 Ei
50g weisse Schokolade, fein geraspelt

Für den Himbeercurd:
200g Himbeerpüree (aus 280g Himbeeren)
80-100g Zucker (je nach Geschmack)
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale
2 Eigelb
1 TL Maisstärke
etwas Wasser

Zusätzlich:
frische Himbeeren



Und so geht's:

1. Eine Springform von 18cm Durchmesser mit Backpapier auskleiden und gut einfetten. Die Form wird anschliessend in Alufolie "eingepackt", am besten mit zwei Schichten davon. Den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Für den Boden die Pekannüsse hacken und in einer Pfanne (ohne Fett) kurz anrösten. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Löffelbiskuits verkleinern, dies kann man entweder mit einem Mixer machen, oder indem die Biskuits in einen Plastikbeutel gegeben und mit dem Nudelholz dann klein geklopft werden. Die Krümel zu den Pekannüssen geben. Butter schmelzen und ebenfalls dazugeben. Umrühren, bis alles gut miteinander vermischt ist. Diese Mischung nun in die Springform geben und gut andrücken (z.B. mit Hilfe eines kleinen Glases). Kurz in den Kühlschrank geben.

3. Für die Füllung den Frischkäse mit einem Schwingbesen glatt rühren. Zucker und Vanillemark hinzugeben. Maisstärke dazusieben und gut vermischen. Das Ei unterrühren. Zum Schluss die geraspelte Schokolade unterheben. Hierbei ist es wichtig, die Masse nicht zu stark und nicht zu lange zu rühren. Ich benutze deswegen lediglich einen Schwingbesen und rühre nur so lange, bis gerade alles miteinander verbunden ist. Die Füllung auf den Keksboden geben. Ein tiefes Backblech nehmen und in den Ofen geben. Den Cheesecake auf das Backblech stellen. Das Backblech 2cm hoch mit Wasser füllen. Für 50 Minuten backen. Der Cheesecake darf in der Mitte ruhig noch etwas "wabbeln", er wird durch den Abkühlungsprozess fest. Den Ofen ausschalten und den Cheesecake bei leicht geöffneter Ofentür noch für ca. 30 Minuten im Ofen lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen, anschliessend für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen, am besten über Nacht.

4. Für den Himbeercurd Himbeerpüree herstellen. Dazu frische oder gefrorene Himbeeren mit ganz wenig Wasser aufkochen, pürieren und durch ein Sieb passieren, damit die Kerne zurück bleiben. Zurück auf den Herd stellen (mittlere Hitze) und Zucker, Vanillemark und Zitronenschale hinzugeben. In einer Schüssel Eigelb mit Maisstärke und etwas Wasser vermischen. Die Himbeermasse nun ganz langsam in die Eimasse einrühren, Achtung: die Betonung liegt hier auf langsam, ansonsten stockt das Ei. Alles in den Topf zurück geben und unter ständigem Rühren aufkochen und eindicken lassen. In eine Schüssel geben und komplett abkühlen lassen.

5. Die Oberfläche des Cheesecakes mit Himbeercurd bedecken, je nach Lust und Laune, wer es mag, kann etwas vom Curd auch an den Seiten runtertropfen lassen. Mit frischen Himbeeren dekorieren.



Dieser Cheesecake ist definitiv der beste, den ich je kreiert habe. Warum? Nun, erstens weil die Aromen so unglaublich gut zusammen passen. Frischkäse, weisse Schokolade, die sich durch die Zeit im Ofen wunderbar entfalten kann, fruchtige Himbeere und Pekannuss - einfach nur himmlisch. Und zweitens ist mir die Konsistenz noch nie so gut gelungen wie dieses Mal. So ist der Cheesecake an Cremigkeit fast nicht zu übertreffen und zergeht richtig im Mund. Hach ich sage euch - ein absolutes Träumchen, das ihr unbedingt ausprobieren müsst. Ich wünsche euch ganz viel Freude dabei,

eure Sarah.



(Informationen zum Cheesecake finden sich hier: http://www.cheesecake.com/History-Of-Cheesecake.asp)

Donnerstag, 2. März 2017

Torta di Pane - Brottorte

Torta di Pane? Genau, das ist die italienische Bezeichnung für "Brottorte". Dabei handelt es sich um eine traditionelle Spezialität aus dem Kanton Tessin, dem südlichsten, an Italien grenzenden Kanton der Schweiz.



Das Originalrezept dazu stammt von meiner Urgrossmutter, die leidenschaftlich gerne gekocht und gebacken hat. Diese Passion bezüglich Kochen und Backen wurde von Generation zu Generation weiter gegeben. Mit dem Wunsch, einmal eine "Torta di Pane" zu kreieren, lag mir meine Mama schon seit einiger Zeit in den Ohren, da sie diese Torte in ihrer Kindheit oft gegessen hat. So habe ich meine Grossmutter kontaktiert, um nach dem Rezept zu fragen. Via Skype versteht sich, nicht via Telefon. Denn mein Grossvater hat sich mit über 80 Jahren noch einen Computer zugelegt und nutzt ihn auch heute, mit 90, noch täglich. Gutes Essen hat in unserer der Familie einen hohen Stellen und Genuss wird gross geschrieben. Meine Grosseltern sind aber nicht nur mit traditionellen Gerichten vertraut, nein nein, auch die neusten Foodtrends wie Quinoa, Amaranth oder Chiasamen kommen an ihnen nicht vorbei. Grossartig, einfach nur grossartig. Leider sehe ich sie viel zu selten, da wir an ganz unterschiedlichen Orten in der Schweiz zuhause sind. Als Kinder haben mein Bruder und ich die Schulferien im Herbst oft bei ihnen verbringen dürfen, daran denke ich sehr gerne und mit wunderschönen Erinnerungen zurück. An das gute Essen, die wunderbaren Gespräche, die schönen Spaziergänge.. Liebes Grosseli, lieber Grosspapi, auf diesem Wege möchte ich euch danke sagen. Danke für alles. Danke dass es euch gibt, es ist so schön euch zu haben. Sie werden diesen Blogpost übrigens lesen, denn mit meinem Blog sind sie durchaus bekannt. Ihr wisst schon, Computer und so.

Die Torte besteht, wie ihr Name schon sagt, aus Brot. Aus altem Brot. Dazu kommen Löffelbiskuits, feinste Schokolade, Sultaninen, etwas Zitrone und nach Wunsch Mandeln. Ich habe das Rezept grösstenteils von meiner Uroma übernommen - nur die Mandeln wurden duch Pinienkerne ersetzt und ich habe einen Hauch Vanille hinzugegeben. Die Torte ist, nicht wie vielleicht vermutet wird, total trocken. Im Gegenteil: Sie ist unfassbar saftig, vergleichbar mit einem Brotpudding. Und sie bietet eine Möglichkeit zur Resteverwertung. Denn anstatt altes Brot einfach wegzuschmeissen, kann es so auf köstliche Art und Weise weiterverwenden. Resteverwertung deluxe quasi.



Was ihr dazu braucht:

(Für eine Torte von 18cm Durchmesser)

100g Weissbrot
120g Zartbitterschokolade
2 Löffelbiskuits
25g Sultaninen
etwas Zitronenschale
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1 TL Kakao
1 Prise Salz
2.5dl Milch
2 frische Eier
3 Esslöffel Zucker (nach Geschmack)
1/4 TL Backpulver
20g Pinienkerne

Zusätzlich:
etwas Paniermehl
etwas Pinienkerne
etwas Puderzucker



Und so geht's:

1. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform (18cm Durchmesser) mit Backpapier auskleiden und den Rand gut mit Butter bestreichen. Etwas Paniermehl auf den Rand geben.

2. Brot und Löffelbiskuits in kleine Würfel schneiden. Schokolade grob hacken. Brot- und Löffelbiskuitstücke nun gemeinsam mit der gehackten Schokolade, den Sultaninen, der Zitronenschale, dem Vanillemark, Kakao und Salz in eine Schüssel geben.

3. Milch in einen Topf geben und bis kurz vor dem Kochen erwärmen. Die Brotmischung wird nun mit der Milch übergossen und zugedeckt, ich habe dazu einen Teller als Deckel genommen. Nun für ca. 1 Stunde stehen lassen, bis sie lauwarm oder kalt ist, dabei immer wieder mit einer Gabel umrühren. So wird die Masse etwas feiner, man darf aber durchaus noch merken, dass Brot drin ist.

4. Pinienkerne in einer Pfanne (ohne Fett) anrösten. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

5. Eier trennen. Eigelb nun hinzugeben und mit einem Löffel gut vermischen.

6. Eiweiss steif schlagen. Den Zucker hinzugeben und kurze Zeit weiterschagen.

7. Backpulver zur Brotmischung geben und gut umrühren. Den Eischnee nun portionsweise und ganz sorgfältig unterheben. Zum Schluss die gerösteten Pinienkerne ebenfalls beifügen.

8. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen, mit etwas Pinienkernen garnieren. In der Mitte des vorgeheizten Ofens für 40-45 Minuten backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.



Auch wenn diese "Torta di Pane" eher rustikal aussieht, mehr Dekoration braucht sie gar nicht. Traditionell wird sie mit etwas Schlagsahne genossen. Und ich kann euch sagen: Ein Genuss ist sie wirklich. Unfassbar saftig, aromatisch und nicht zu süss - einfach himmlisch. Habt ihr gerade noch etwas altes Brot übrig? Dann nichts wie los, probiert diese Torte aus, ich kann sie euch wirklich sehr empfehlen. Viel Freude mit dem Rezept,

eure Sarah. 

Dienstag, 28. Februar 2017

Apfel-Tartelettes mit Ziegenfrischkäse, Thymian und Buchweizen

Heute habe ich etwas ganz Spezielles für euch. Speziell bezüglich der Zutaten. Aber auch speziell köstlich. Etwas, das schon lange auf meiner "to-bake-with"-Liste steht, ist Ziegenfrischkäse. Und wie könnte es anders sein, ich habe mich entschieden, Tartelettes daraus zu machen.



Bei meinen Überlegungen, mit was ich ihn kombinieren könnte, sind mir sofort drei Dinge eingefallen: Apfel, Thymian und Honig. Um das Spezielle noch etwas hervorzuheben, beginnen sie nicht mit einem normalen Mürbeteig, sondern einem aus Buchweizen, der aufgrund seiner nussigen Note hervorragend mit dem Rest harmoniert. Zudem sorgt er dafür, dass die Tartelettes glutenfrei sind. Anschliessend folgen eine Schicht Ziegenfrischkäse mit Honig und Thymian sowie einige Äpfel. Getoppt wird das Ganze mit Buchweizenstreuseln, Walnüssen und etwas Schokolade. Letztere rundet das Geschmacksbild perfekt ab.



Die Kombination der Zutaten ist, wie bereits erwähnt, etwas speziell. Mich begeistert sie aber total, gerade auch weil sie nicht zu süss ist. Beim Frischkäse habe ich mich für einen sehr milden Ziegenkäse entschieden, der zwar schon nach Ziege schmeckt, aber nicht zu dominant ist. Falls ihr keinen Ziegenkäse mögt, dann ersetzt den Ziegenfrischkäse einfach durch normalen Frischkäse, wie z.B. Philadelphia.

Was ihr dazu braucht:

(für 4 kleine, rechteckige Tartelettes oder eine grosse, rechteckige Tarte)

Für den Buchweizenmürbeteig:
165g Buchweizenmehl
55g Rohrzucker
1 Vanilleschote, ausgekratztes Mark
1 Prise Salz
75g Butter, kalt und in Stücken
1 Ei

Für die Frischkäseschicht:
300g Ziegenfrischkäse (z.B. Chavroux)
4 EL Honig (je nach Geschmack)
2-3 Ästchen Thymian (je nach Geschmack)

Für die Apfelschicht:
2 Äpfel
etwas Wasser
etwas Zitronensaft
2-3 EL Honig
1 Ästchen Thymian (je nach Geschmack)
1/2 Vanilleschote, ausgekratztes Mark

Für die Buchweizenstreusel:
Restlicher Mürbeteig
etwas Mehl
etwas Buchweizenflocken
etwas Walnüsse

Zusätzlich:
90g Milchschokolade



Und so geht's:

1. Für den Mürbeteig Buchweizenmehl, Rohrzucker, Vanillemark und Salz in eine Schüssel geben und gut miteinander vermischen. Kalte Butterstücke hinzugeben und mit den Händen zu einer krümeligen, sandigen Masse verarbeiten. Das Ei hinzugeben und kurz zu einem Teig kneten. Je nach Grösse des Eis noch etwas Mehl (wenn zu feucht) oder Wasser (wenn zu trocken) hinzugeben. Nachdem der Teig eine geschmeidige Konsistenz erhalten hat, in Frischhaltefolie einpacken und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

2. Äpfel vierteln, schälen und von Kerngehäuse befreien und die Viertel jeweils in ca. 4 relativ dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Thymian klein hacken. In einer Pfanne Wasser mit Honig, Thymian und Vanillemark aufkochen, Apfelschnitze hinzugeben und für ca. 15 Minuten dünsten. Anschliessend herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

3. 4 rechteckige, kleine Tartelettesförmchen mit etwas Butter auskleiden. Den Teig nach der Kühlzeit dünn auf die 4 Förmchen verteilen, es sollte allerdings noch etwas Teig für die Streusel übrigbleiben. Ausrollen ist bei dieser Art Mürbeteig (aufgrund des Buchweizens) etwas schwierig. Am besten einfach einzelne Stückchen flach drücken und in die Form geben. Anschliessend nochmals für 30 Minuten kühlstellen.

4. Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

5. Für die Frischkäseschicht den Frischkäse mit Honig glatt rühren. Thymian klein hacken und ebenfalls untermischen. Was die Menge des Honigs und des Thymians angeht sind die Angaben etwas schwierig, das ist grösstenteils eine Frage eures Geschmacks. Also am besten Abschmecken und nach Bedarf noch mehr Honig oder Thymian beifügen.

6. Für die Streusel den übrig gebliebenen Mürbeteig mit etwas Buchweizenmehl vermischen, damit er eine krümeligere, streuselartige Konsistenz bekommt. Nach Belieben noch etwas Buchweizenflocken und gehackte Walnüsse hinzugeben.

7. Tartelettes aus dem Kühlschrank nehmen und mit einer Gabel einstechen. Nun zunächst eine Schicht Ziegenfrischkäse auf den Boden geben, gefolgt von der Schicht Äpfel. Zum Schluss Streusel darüber geben.

8. Im Backofen nun für 25 Minuten backen. Dabei die ersten 15 Minuten in der unteren Hälfte, die letzten 10 Minuten in der Mitte des Ofens.

9. Milchschokolade temperieren, indem 2/3 über einem Wasserbad geschmolzen werden. Anschliessend von der Hitze nehmen und das restliche Drittel einrühren. Nach Belieben über die Tarte geben. 



Die Tartelettes schmecken einfach himmlisch und eignen sich besonders gut beispielsweise zum Abendessen, aber auch wer es Mittags etwas süsser mag, wird an ihnen grosse Freude haben. Gebt dem Ziegenfrischkäse einen Chance, in dieser Kombination schmeckt er so lecker. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren,

eure Sarah.